Tauchmedizin

Tauchtauglichkeitsuntersuchung

Umfang:

  • Erhebung der medizinischen Vorgeschichte (Anamnese)
  • Internistische Untersuchung
  • Rhino-otologischer-Befund
  • Neurologische Untersuchung
  • Lungenfunktionsdiagnostik
  • Ruhe-EKG
  • Blutdruckmessung

Bei Patienten über 40 Jahren ist die Durchführung einer Ergometrie mit Belastungs-EKG vorgesehen, die von mir vermittelt werden kann.

HNO-Probleme:

Eine weiterführende HNO-Abklärung bei Problemen in diesem Bereich führe ich gerne in meiner Ordination durch. Diese zusätzliche HNO-Untersuchung kann bei Ihrer Zusatzversicherung zur Rückerstattung eingereicht werden!

Zeitpunkt:

Die Untersuchung sollte optimalerweise 1 Monat vor Antritt Ihres Tauchurlaubes bzw. vor Beginn Ihres Tauchkurses stattfinden! Eine kurzfristige Terminvereinbarung ist bei mir in der Regel online oder telefonisch möglich.

Kostenerstattung:

Die Tauchtauglichkeitsuntersuchung ist eine reine Privatleistung, die in den meisten Fällen von Zusatzversicherungen aber nicht übernommen wird!

Für Studenten bzw. Taucher von mit mir kooperierenden Tauchschulen gibt es Sonderkonditionen.

Befunde:

Das ausgefüllte Formular TT ist zur Untersuchung mitzubringen!

Bringen Sie bitte wichtige medizinische Befunde (aktuelles Labor, etwaige Arztbriefe von Spitalsaufenthalten, OP-Berichte, Röntgenbefunde) und, so vorhanden, ihr Logbuch zum Termin mit.

Gültigkeit des Attestes:

  • maximal 3 Jahre wenn Sie zwischen 18 und 39 Jahre alt sind
  • maximal 1 Jahr wenn Sie unter 18 Jahre alt sind
  • maximal 1 Jahr wenn sie über 40 Jahre alt sind

Kindertauchen

In den letzten Jahren erfreut sich das Kindertauchen zunehmender Beliebtheit. Daher ist der Wissensstand bezüglich der Auswirkungen des Tauchens auf den kindlichen Körper noch sehr gering. Die allgemeinen tauchmedizinischen Empfehlungen derzeit sind den Tauchsport erst ab dem 12. Lebensjahr aufzunehmen, weil Kinder keine “kleinen Erwachsenen” sind. Aus diesem Grund betreue ich keine Taucher vor dem 12. Lebensjahr!

HNO-Beratung für Taucher (eigener Termin!):

Die meisten Beschwerden beim Tauchen stammen aus dem Fachgebiet HNO. Meist handelt es sich hierbei um Ohrprobleme, seien es immer wiederkehrende Entzündungen des Gehörgangs oder auch erschwerter oder gar unmöglicher Druckausgleich. Manche Taucher klagen auch über Beschwerden aus dem Bereich der Nase und der Nasennebenhöhlen.

Als tauchender HNO-Arzt habe ich mit einigen dieser Probleme auch schon persönlich Bekanntschaft machen müssen und bringe daher nicht nur fachliches, sondern auch persönliches Verständnis für Ihre Beschwerden in das Gespräch ein! In den meisten Fällen lässt sich Abhilfe schaffen und dem Tauchvergnügen kann wieder ohne Probleme nachgegangen werden.

Nach Operationen im HNO-Bereich besteht oft Unsicherheit über die Tauchtauglichkeit – gerne berate ich Sie hinsichtlich möglicher Risiken und Einschränkungen beim Tauchen nach einer HNO-OP!

Bringen Sie zur tauchmedizinischen Beratung zu HNO-Problemen bitte alle eventuell bereits vorhandenen Befunde (Röntgenaufnahmen, CT-Bilder, MR-Bilder, Befunde, OP-Berichte, Entlassungsbriefe aus dem Krankenhaus, Allergiebefunde,…), Medikamente, die Sie einnehmen müssen sowie ihr Logbuch mit.